Ines Kowalski hat in Computerlinguistik promoviert, als das Fach noch Nische war, und die Entwicklung großer Sprachmodelle erst in der Forschung, dann in der Produktentwicklung eines Softwarekonzerns begleitet. Sie hat erlebt, wie aus akademischer Kuriosität eine Technologie wurde, die jede Wissensarbeit verändert — und wie hilflos die meisten Organisationen dieser Veränderung gegenüberstehen.
Ihre Beratung beginnt deshalb nie beim Werkzeug, sondern bei der Frage: Zwischen KI-Euphorie und KI-Angst fehlt fast immer das Handwerk dazwischen — die Fähigkeit, gute Anwendungsfälle von Spielerei zu unterscheiden, Agenten sauber zu konzipieren und Regeln zu definieren, was KI im eigenen Haus darf und was nicht. Genau dieses Handwerk vermittelt sie: unideologisch, praktisch, mit klarem Blick auf Grenzen.
Pythia ist dabei Werkzeug und Lehrstück zugleich: eine Agentin, die bei der Use-Case-Priorisierung hilft, Agenten-Konzepte strukturiert und Prompt-Qualität prüft. Ihr Workshop ist der Meta-Workshop im Strömungswerk-Programm — wer hier den ersten eigenen Agenten konzipiert, versteht danach, was in allen anderen Berater-Workshops gebaut wird. Deshalb ist Pythia der beste Einstieg für alle, die noch nicht wissen, welcher Agent ihnen am meisten bringt.