Bevor wir Begriffe klären: Das baust du gleich selbst. Du gibst einen Auftrag auf Deutsch — Hermes erledigt ihn und zeigt das Ergebnis. Genau darauf läuft alles unten hinaus.
Kein Ton nötig — der Clip startet von selbst. Wie das geht, lernst du auf dieser Seite.
Ein Chatbot antwortet. Ein Agent handelt: Er plant Schritte, nutzt Werkzeuge, liest Dateien und prüft sein Ergebnis — bis eine Aufgabe wirklich erledigt ist.
Hermes ist ein quelloffener, selbst-verbessernder KI-Agent von Nous Research — „der Agent, der mit dir wächst". Kein Chat-Fenster, das bei null startet, sondern ein Assistent, der dazulernt, auf vielen Wegen erreichbar ist und an kein Modell gebunden ist.
Drei Begriffe begegnen dir immer wieder. Wenn du sie kennst, verstehst du jede Antwort und jedes Log.
Die meisten KI-Tools vergessen nach jeder Sitzung, wer du bist. Hermes nicht: Er behält Kontext über Sitzungen, macht aus wiederkehrenden Abläufen Skills und schärft sie im Gebrauch. Das ist sein eigentlicher Unterschied.
Aus diesen drei Bausteinen setzt sich jeder Hermes-Agent zusammen. Der Trick ist, den richtigen für die Aufgabe zu wählen.
Hermes arbeitet in einer Schleife: verstehen → planen → handeln → prüfen. Er wiederholt sie, bis die Aufgabe erfüllt ist — deshalb kann er auch mehrstufige Aufträge lösen.
Du musst kein Terminal-Mensch sein. Wähle den Zugang, der zu dir passt — dieselben Slash-Befehle funktionieren überall.
Einmal installieren, dann die Befehle, die du ab Tag 1 immer wieder brauchst. Alles ist kopierbar.
Vier erste Aufträge zum Nachmachen — an echte Strömungswerk-Skills gekoppelt. Kopieren, in Hermes einfügen, loslegen. Wie du solche Prompts selbst baust, zeigt der Prompt-Baukasten.
Die zehn Handgriffe, die du zu Beginn brauchst — jeweils kurz erklärt und als Video gezeigt (ohne Ton). Die Clips starten von selbst, sobald du sie erreichst. Was du kannst, hakst du unten ab.
Zeigt, welche Hermes-Version installiert ist. Der schnellste Check, ob alles bereitsteht — und die erste Info, die du bei Support-Fragen nennst.
Prüft dein Setup auf einen Blick: Ist ein Modell verbunden, stimmen die Zugänge, fehlt etwas? Wenn es klemmt, sagt dir Doctor zuerst, wo.
Zeigt den aktuellen Zustand deines Agenten — was läuft, womit er verbunden ist und in welchem Kontext du gerade arbeitest.
Ein einzelner Befehl, ein Ergebnis — ohne Dialog. Ideal, wenn du genau eine Aufgabe erledigt haben willst und direkt die Antwort brauchst.
Wähle das KI-Modell, mit dem Hermes arbeitet. Je nach Aufgabe ein schnelleres oder ein stärkeres Modell — hier stellst du es um.
Verbinde deinen Anbieter und Login. Damit weiß Hermes, über welchen Weg er auf ein Modell zugreift.
Listet alle verfügbaren Skills auf — dein Werkzeugkasten. So siehst du auf einen Blick, was Hermes für dich tun kann.
Fügt einen neuen Skill hinzu. So erweiterst du Hermes gezielt um genau die Fähigkeit, die dir noch fehlt.
Bündelt mehrere Schritte zu einem wiederverwendbaren Ablauf. Einmal bauen, immer wieder aufrufen.
Meldet einen eigenen Agenten oder ein Tool an, damit Hermes ihn kennt und einsetzen kann.
Wenn die Grundlagen sitzen: 15 Befehle für den täglichen Einsatz — schneller arbeiten, den Überblick behalten, gezielt steuern. Die Clips starten von selbst, sobald du sie erreichst.
Eine einzelne Frage stellen und direkt eine Antwort bekommen — ohne langen Dialog.
Für einen einzelnen Durchlauf gezielt einen bestimmten Skill aktivieren.
Einen vorbereiteten, gebündelten Ablauf mit einem Befehl starten.
Nur ein bestimmtes Set an Werkzeugen für diesen Lauf freigeben.
Vorsichtiger Modus: Hermes fragt vor heiklen Aktionen erst nach.
Laufende und frühere Sitzungen auflisten und wiederfinden.
Die aktuellen Einstellungen auf einen Blick kontrollieren.
Eine Zusammenfassung aller verfügbaren Tools anzeigen.
Sehen, was sich Hermes gemerkt hat und wie voll das Gedächtnis ist.
Welche Modelle einspringen, wenn das Hauptmodell nicht verfügbar ist.
Alle angelegten Projekte auflisten.
Alle gespeicherten Abläufe (Bundles) auf einen Blick.
Angebundene externe Dienste (MCP) auflisten.
Kontrollieren, ob alle Skills sauber geladen sind.
Wie groß ist der aktuelle Kontext — passt noch alles rein?
Für alle, die Hermes betreiben und im Blick behalten: Logs, Zeitpläne, Sicherheit und Sicherung. Kein Muss für den Einstieg — aber gut zu wissen, dass es das gibt.
Diese Befehle richten sich an Administratoren. Für den normalen Arbeitsalltag brauchst du sie nicht — schau rein, wenn dich der Betrieb hinter den Kulissen interessiert.
Die Protokolle der letzten Läufe einsehen.
Nur Fehler seit einem bestimmten Zeitpunkt herausfiltern.
Diagnose-Daten gebündelt exportieren — z. B. für den Support.
Fehlersuche im lokalen Betrieb einschalten.
Prüfen, ob die geplanten Automationen laufen.
Alle eingerichteten Zeitpläne (Cron) anzeigen.
Die eingehängten Automatik-Hooks auf Fehler prüfen.
Das Setup auf Sicherheitsrisiken durchleuchten.
Den Stand der Sicherungspunkte einsehen.
Den Zustand des Dashboards prüfen.
Den Status des Tool-Gateways abfragen.
Ausgehende Nachrichten und Zustellungen anzeigen.
Angelegte Profile auflisten.
Verbundene Geräte und Kanäle auflisten.
Eine automatische Sicherung einrichten.
Hermes hat einen eingebauten Zeitplan (Cron). Wiederkehrende Aufgaben laufen von selbst — und das Ergebnis landet dort, wo du bist: Telegram, E-Mail, Slack.
Die Begriffe, die dir bei Hermes ständig begegnen — kurz erklärt. Tippen zum Filtern. Mehr Begriffe zum Skill-Schreiben im Prompting-Glossar.
Hak ab, was schon sitzt. Deine Häkchen bleiben gespeichert — auch beim nächsten Besuch.
/befehle überall.Sieh dir diese drei Punkte morgen früh noch einmal 2 Minuten an — einmal aus dem Kopf abrufen bringt mehr als dreimal nachlesen. Als Merkzettel für unterwegs: den Prompt-Spickzettel ausdrucken ↓.
Als Nächstes: gute Prompts schreiben, dich grillen lassen und deinen ersten eigenen Skill bauen.