Background
Wer ist Dr. Jonas Petersen?
Jonas Petersen hat über numerische Strömungsmechanik promoviert und danach sechs Jahre in der CFD-Abteilung eines großen Rennstalls gearbeitet — dort, wo Rechenzeit knapper war als Kaffee. Es folgten zwei Jahre bei einem Simulationsdienstleister für die Luftfahrt, wo er lernte, wie man Ergebnisse so dokumentiert, dass sie auch Jahre später noch nachvollziehbar sind. 2012 holte ihn Dr. Katharina Vogt zu Strömungswerk, als die Firma ihren ersten eigenen Rechencluster aufbaute. Seitdem hat er die Berechnungsabteilung von zwei auf acht Köpfe entwickelt.
Petersen ist ein Mensch, der Zahlen erst glaubt, wenn er die Annahmen dahinter kennt. Kollegen schätzen ihn dafür, dass er komplexe Strömungsphänomene in zwei Sätzen erklären kann — und fürchten seine Rückfrage, ob das Netz auch wirklich konvergiert ist. Er arbeitet strukturiert, fast schon rituell: erst die Nachtläufe prüfen, dann priorisieren, dann rechnen lassen. Hektik hält er für den größten Feind guter Simulation.
Heute ist Petersen die Schnittstelle zwischen Rohdaten und Entscheidung: Seine Abteilung liefert die Grundlage dafür, was Markus Ehrlich konstruiert und was Franka Lorenz im Windkanal validiert. Gemeinsam mit Ana Maric treibt er die Standardisierung der Simulationsberichte voran. Den KI-Assistenten Hermes nutzt er vor allem, um aus hunderten Ergebnisdateien lesbare Zusammenfassungen zu erzeugen und alte Projektberichte zu durchsuchen. Sein Anspruch an Hermes ist derselbe wie an sein Team: Erst verstehen, dann behaupten.