Fiktive Modellfirma im AI-PA Bildungskontext — keine echte Marke
Strömungswerk Engineering GmbH StrömungswerkEngineering
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Chefkonstrukteur

Markus
Ehrlich

Markus Ehrlich leitet die Konstruktionsabteilung von Strömungswerk Engineering und verantwortet jede Fertigungszeichnung, die das Haus verlässt. Sein Tag pendelt zwischen CAD-Reviews, Abstimmungen mit Simulation und Versuch sowie der Freigabe von Änderungsmitteilungen an die Fertigung. Er ist die letzte Instanz, bevor ein Bauteil vom Bildschirm in die reale Welt geht.

Markus Ehrlich
Alter 49
Background Maschinenbau-Studium mit Schwerpunkt Leichtbau · Konstrukteur bei einem Nutzfahrzeug-Zulieferer · 7 Jahre Konstruktionsabteilung eines Rennstalls · seit 2011 bei Strömungswerk
Seit 2011
Direktreports 4
Team 18 Mitarbeitende
Background

Wer ist Markus Ehrlich?

Markus Ehrlich hat Maschinenbau mit Schwerpunkt Leichtbau studiert und seine ersten Berufsjahre als Konstrukteur bei einem Nutzfahrzeug-Zulieferer verbracht. Der Motorsport holte ihn über die Konstruktionsabteilung eines Rennstalls, wo er sieben Jahre lang lernte, unter extremem Zeitdruck fertigungsgerecht zu konstruieren. 2011, zwei Jahre nach der Gründung, wechselte er zu Strömungswerk Engineering — damals als fünfter Konstrukteur. Heute führt er die gesamte Konstruktionsabteilung und hat den Aufstieg der Firma zur verlängerten Werkbank von Velox Racing maßgeblich mitgeprägt.

Markus ist der Inbegriff des gründlichen Ingenieurs. Er denkt vom Ende her, also von der Fertigung und der Strecke, nicht vom schönen CAD-Modell. Kolleginnen und Kollegen schätzen, dass er in Reviews hart in der Sache, aber nie persönlich wird. Seine Schwäche kennt er selbst — er kontrolliert lieber dreimal nach, statt loszulassen, was ihn regelmäßig zum Engpass macht.

Als Chefkonstrukteur ist Markus die zentrale Schnittstelle zwischen der Simulation von Dr. Jonas Petersen, dem Versuch und der Fertigung bei Boxenwerk, wo Murat Demir sein fester Ansprechpartner für Zeichnungen und Änderungsmitteilungen ist. Jede ECN, jede Freigabe und jedes Konstruktions-Review läuft über seinen Tisch. Mit dem KI-Agenten Hermes testet er gerade, wie sich Änderungsmitteilungen aus CAD-Notizen automatisch vorformulieren lassen. Sein Ziel ist klar — weniger Zeit mit Dokumenten-Schreibarbeit, mehr Zeit für echte Konstruktionsentscheidungen.

„Eine Zeichnung ist erst fertig, wenn die Fertigung keine einzige Rückfrage mehr hat.“

— Markus Ehrlich, Chefkonstrukteur

Pain Points

Was Markus nachts wach hält

01 · ECN-Schreibarbeit frisst Konstruktionszeit

Jede Änderung an einem Bauteil muss als Änderungsmitteilung an Boxenwerk dokumentiert werden. Markus schreibt diese ECNs heute manuell aus CAD-Notizen, E-Mails und Gesprächsfetzen zusammen. Das kostet pro Woche mehrere Stunden und ist fehleranfällig. Eine vergessene Angabe bedeutet Rückfragen aus der Fertigung — im schlimmsten Fall ein falsch gefertigtes Teil kurz vor dem Rennwochenende.

02 · Unstrukturierte Lastenhefte der Kunden

Kundenanforderungen kommen als wilder Mix aus E-Mails, Excel-Listen und PDF-Anhängen ins Haus. Markus und seine Konstrukteure müssen daraus mühsam herauslesen, was wirklich gefordert ist. Immer wieder taucht eine Anforderung erst im Abnahmetermin auf, weil sie in einer E-Mail vom dritten Ansprechpartner stand. Das Nacharbeiten kostet Vertrauen und Marge.

03 · Reviews stauen sich bei ihm

Jede Fertigungszeichnung braucht seine Freigabe, und die Projektzahl wächst schneller als seine Kapazität. Selin Aydin und Lars Hoffmann warten teilweise zwei Tage auf ein Review, obwohl die Konstruktion längst fertig ist. Markus weiß, dass er der Engpass ist. Ihm fehlt eine Vorprüfung, die Standardfehler abfängt, bevor die Zeichnung überhaupt auf seinem Tisch landet.

04 · Entscheidungen ohne Protokoll

In Projektbesprechungen werden ständig Konstruktionsentscheidungen getroffen — aber selten sauber protokolliert. Wochen später beginnt die Suche, wer die Wandstärke geändert hat und warum. Markus verbringt dann Stunden damit, alte E-Mails und Notizen zu durchforsten. Gegenüber dem Kunden wirkt das unprofessionell, intern sorgt es für Reibung zwischen den Abteilungen.

05 · Reglement-Änderungen zu spät erkannt

Wenn ein Update des technischen FIA-Reglements als 80-Seiten-PDF eintrifft, muss die Konstruktion prüfen, welche laufenden Bauteile betroffen sind. Diese Prüfung bleibt oft liegen, weil das Tagesgeschäft drängt. Markus verlässt sich darauf, dass Miriam Schuster aus der Dokumentation die kritischen Passagen markiert — doch der Abgleich mit den konkreten Projekten dauert Tage. Eine übersehene Regeländerung könnte ein komplettes Redesign bedeuten.

06 · Wissen alter Projekte unauffindbar

Nach 15 Jahren Firmengeschichte liegen hunderte Projektberichte auf dem Server — aber niemand findet sie wieder. Ob eine Anbindung so schon einmal konstruiert wurde, weiß oft nur der Kollege, der damals dabei war. Neue Konstrukteure erfinden Lösungen neu, die es im Archiv längst gibt. Markus ärgert das doppelt, weil genau dieses Wissen der eigentliche Wettbewerbsvorteil der Firma ist.

Ziele

Was Markus erreichen will

ECN-Erstellung mit Hermes automatisieren: Entwurf aus der CAD-Änderungsnotiz, menschliche Freigabe bleibt bei ihm — Ziel: null Rückfragen von Boxenwerk pro Quartal

Reglement-Betroffenheitsprüfung von Tagen auf Stunden verkürzen (Hermes als Reglement-Monitor, gemeinsam mit Miriam Schuster)

Alte Projektberichte als durchsuchbare Wissensdatenbank für das gesamte Konstruktionsteam erschließen

Onboarding-Zeit neuer Konstrukteure auf drei Monate halbieren — interne Standards als Hermes-Chat statt Ordnerstudium

Verantwortung

Was Markus steuert

  • Fachliche und disziplinarische Leitung der Konstruktionsabteilung (CAD, FEM, Zeichnungswesen)
  • Freigabe aller Fertigungszeichnungen und Änderungsmitteilungen (ECN) an Boxenwerk — Ansprechpartner dort: Murat Demir (AV-Planer)
  • Konstruktionsstandards, Toleranzkonzepte und Werkstofffreigaben in Abstimmung mit Einkauf (Deniz Kaya)
  • Technische Machbarkeitsbewertung bei Angeboten, zusammen mit Tobias Brandt (Key Account) und Carla Winter (Projektleitung)
  • Führung der Direktreports und Entwicklung des Konstruktions-Nachwuchses, u.a. Selin Aydin (CAD) und Lars Hoffmann (FEM)
  • Definition der Zusammenarbeit zwischen Konstrukteuren und Hermes: Der Agent entwirft ECNs und Zusammenfassungen, der Mensch prüft und gibt frei
Workshop

Welche Übungen Markuss Alltag lösen

ECN-Generator

zentrale Use-Case — Änderungsmitteilung an Boxenwerk aus einer CAD-Änderungsnotiz entwerfen lassen, dann fachlich prüfen

FIA-Reglement-Monitor

Reglement-Update einlesen und betroffene laufende Projekte identifizieren

Lastenheft-Extraktor

Anforderungen aus E-Mail/PDF-Mix in eine strukturierte, prüfbare Tabelle überführen

Wissensdatenbank

alte Projektberichte mit Hermes durchsuchbar machen („Hatten wir das schon mal?")

Onboarding-Assistent

interne Konstruktionsstandards als Chat für neue Teammitglieder aufbereiten

Schnittstellen-Szenario

„Der Frontflügel bricht im Training" — Ursachenanalyse zwischen Konstruktion (Strömungswerk) und Fertigung (Boxenwerk) unter Zeitdruck