Background
Wer ist David Roth?
David Roth hat BWL mit Schwerpunkt Controlling studiert und danach fünf Jahre im Projektcontrolling eines Automobilzulieferers gearbeitet, wo er gelernt hat, was passiert, wenn Entwicklungsprojekte ohne saubere Nachkalkulation laufen. Es folgten drei Jahre Werkscontrolling in einem mittelständischen Maschinenbaubetrieb im Stuttgarter Raum. 2017 holte ihn Petra Wilms zu Strömungswerk, weil die Firma gewachsen war und die Festpreisprojekte mehr Steuerung brauchten als eine Excel-Liste der Geschäftsführung. Seitdem hat er das Projektcontrolling Schritt für Schritt professionalisiert.
David ist der ruhige Zahlenmensch im Haus: gründlich, skeptisch gegenüber Schätzungen und allergisch gegen das Wort ungefähr. Er stellt in Meetings die unbequemen Fragen — wie viele Stunden stecken da wirklich drin, und wer bezahlt die? Dabei ist er kein Bremser, sondern will, dass die Ingenieure ihre Freiheit behalten, ohne dass die Marge stillschweigend verdampft. Kollegen schätzen, dass er komplizierte Auswertungen in zwei klaren Sätzen erklären kann.
Heute verantwortet David die Nachkalkulation aller Entwicklungsprojekte, das monatliche Reporting an Dr. Katharina Vogt und Petra Wilms sowie die Wirtschaftlichkeitsrechnung der Windkanal-Testtage. Besonders im Blick hat er das Klumpenrisiko: Velox Racing steht für 45 Prozent des Umsatzes, und diese Abhängigkeit muss in jedem Forecast sichtbar sein. Mit dem KI-Agenten Hermes probiert er gerade aus, wie sich Projektauswertungen und Berichtstexte automatisch vorbereiten lassen, damit mehr Zeit für die eigentliche Analyse bleibt. Sein Ziel: weniger Zahlen zusammentragen, mehr Zahlen verstehen.