Background
Wer ist Meike Albers?
Meike Albers hat BWL mit Schwerpunkt Personal studiert und ihre ersten Berufsjahre bei einem Personaldienstleister für technische Berufe verbracht — dort lernte sie, wie schwer Ingenieurinnen und Ingenieure zu gewinnen sind. Nach drei Jahren in der Personalabteilung eines mittelständischen Maschinenbauers wechselte sie 2019 zu Strömungswerk Engineering nach Ostfildern. Sie kam, als die Firma gerade von 60 auf 85 Mitarbeitende wuchs und zum ersten Mal eine eigene HR-Stelle brauchte. Seitdem hat sie das komplette Personalwesen praktisch im Alleingang aufgebaut.
Meike ist die Sorte Mensch, die sich Namen, Geburtstage und Lieblingsprojekte merkt — bei 85 Mitarbeitenden kennt sie jede Geschichte. Sie arbeitet strukturiert, führt akribische Checklisten und hasst nichts mehr als Dinge, die zwischen zwei Systemen verloren gehen. Gleichzeitig ist sie pragmatisch genug, um zu wissen, dass Ingenieure keine langen HR-Prozesse mögen, und hält Formulare so kurz wie möglich. Im Bewerbungsgespräch punktet sie damit, dass sie inzwischen erklären kann, was ein Diffusor ist — auch wenn sie ihn nicht berechnen könnte.
Heute verantwortet Meike das Recruiting, das Onboarding neuer Konstrukteure und die gesamte Personalbetreuung — von der Stellenanzeige bis zum Arbeitszeugnis. Sie berichtet an Petra Wilms und arbeitet eng mit den Fachbereichen zusammen, etwa wenn Chefkonstrukteur Markus Ehrlich neue CAD-Talente sucht. Mit dem KI-Agenten Hermes verbindet sie eine konkrete Hoffnung: dass er Zeugnisentwürfe, Stellenanzeigen und die immer gleichen Mitarbeiterfragen übernimmt, damit sie wieder Zeit für Gespräche hat. Denn Personalarbeit, sagt sie, passiert nicht in Dokumenten, sondern zwischen Menschen.