Background
Wer ist Petra Wilms?
Petra Wilms kommt aus dem klassischen schwäbischen Mittelstand: Ausbildung zur Industriekauffrau, berufsbegleitendes BWL-Studium, danach zwölf Jahre Controlling bei einem mittelständischen Maschinenbauer und schließlich die Leitung Finanzen bei einem Automobilzulieferer. 2013 holte Dr. Katharina Vogt sie zu Strömungswerk — die Firma war damals auf rund 30 Mitarbeitende gewachsen und brauchte jemanden, der aus einem Ingenieurbüro ein geführtes Unternehmen macht. Seitdem hat Petra das Rechnungswesen, das Projektcontrolling und die Personalarbeit aufgebaut und den Wachstumskurs auf 85 Mitarbeitende und rund 14 Millionen Euro Umsatz kaufmännisch begleitet.
Petra ist die Stimme der Vernunft im Haus: freundlich, verbindlich, aber bei Zahlen kompromisslos. Sie liebt saubere Strukturen, misstraut Bauchgefühl-Kalkulationen und stellt in Projektbesprechungen gern die eine unbequeme Frage nach der Marge. Gleichzeitig versteht sie, dass Ingenieure keine Formulare lieben — deshalb versucht sie, Verwaltungsaufwand von den Fachabteilungen fernzuhalten, statt ihn dorthin zu delegieren. Wer ein Problem mit Budget, Vertrag oder Gehalt hat, geht zuerst zu Petra.
Heute führt Petra den Bereich Finance & HR mit der HR-Referentin Meike Albers und dem Controller David Roth und sitzt bei allen größeren Angebots- und Vertragsentscheidungen mit am Tisch. Ihr größtes Thema ist die Balance zwischen Festpreisprojekten und tatsächlichem Aufwand — und das Klumpenrisiko, dass fast die Hälfte des Umsatzes an einem einzigen Kunden hängt. Vom KI-Assistenten Hermes verspricht sie sich vor allem Entlastung bei der Fleißarbeit: Kalkulationsentwürfe aus Anfrage-Mails, automatische Statusberichte und durchsuchbare Altprojekte, damit ihr kleines Team nicht mit der Ingenieurskapazität mitwachsen muss. Sie ist keine Technik-Enthusiastin, aber eine überzeugte Pragmatikerin: Was nachweislich Stunden spart, wird eingeführt.